Acoustic Impulse

Andy Gillmann „Acoustic Impulse“ feat.: Joscho Stephan (Gitarre) 

 

Diese atmosphärisch dichte Musik wandert von wunderschönen verträumten Melodien hin zu wilden, energetischen, rhythmischen Parts und zeigt genreübergreifende Kreativität. Neben den Kompositionen der Akkordion Größen Galliano und Piazzolla nehmen Gillmanns Eigenkompositionen  die Zuhörenden mit auf eine wunderbare Klangreise, sensibel, dynamisch und voller Spielfreude.  Dabei hat Gillmann, der zu den virtuosesten Besenspielern unter den europäischen Jazzdrummern zählt, großartige Kollegen an seiner Seite.

Benjamin Schaefer (Wuppertal) / Piano…  war u.a. Mitglied des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen führten ihn in 27 Länder auf 4 Kontinenten. Er hat hunderte Club- und Festivalkonzerte gespielt, viele davon mit seinen eigenen Projekten Benjamin Schaefer Trio (2004-14), Expressway Sketches (2008-21), Quiet Fire (2014-19). Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet (u.a. “Concours du Jazz Européen” in Avignon, Förderpreis der Stadt Köln, Neuer Deutscher Jazzpreis – Komposition).  Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent für Jazz-Klavier an der HfMT Köln und war von 2013 bis 2022 Vorstandsmitglied der Deutschen Jazzunion.

Ralf Cetto (Mainz) / kontra- & e-Bass, ist seit 10 Jahren festes Mitglied im Trio von Aziza Mustafa Zadeh. Auftritte weltweit, u. a. beim Montreux Jazz Festival und bei den Leverkusener Jazztagen (WDR-Mitschnitt). Mit dem Quartett von Bob Degen und Valentin Garvie konzertierte er auf dem Deutschen Jazzfestival Frankfurt.  Weiterhin gehörte er zu den Bands von Tony Lakatos, Ivan Lins, Stephanie Wagner, Uli Schiffelholz und Thoma Bachmann. Seit 2001 hat er Lehraufträge für Bass und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik Mainz und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.

Heinz Hox (Tönisforst) / Accordion  Mit Heinz Hox am Accordion fließt nochmal ein besonderer Klang ein. Sein virtuoses Spiel öffnet die Tür in Richtung Jazztango und den melancholischen Sound einiger Bearbeitungen von Astor Piazzolla Kompositionen. Er ist einer der vielseitigsten deutschen Akkordeonisten. Inspiriert durch unterschiedlichste musikalische Tätigkeiten entwickelte er auf dem Accordion seinen ganz eigenen „Ton“. Bei aller Vielfalt gilt seine Vorliebe dem Jazz. Als Studiomusiker bedient er stilistisch eine breite Palette von Filmmusik bis zum Free-Jazz. Dabei arbeitete er z.B. mit Udo Jürgens, Bobby McFerrin, Bands wie „Five and Six“ und  anderen bekannten Künstlern. Tourneen und Konzerte führten Ihn bis Moskau, Kapstadt und Hawaii.

Feature Gast: Joscho Stephan (Mönchen-Gladbach) / Gitarre 

Joscho Stephan tourt regelmäßig international mit verschiedenen Ensemble in Europa, USA und Australien. Er trat bisher bei vielen namhaften Jazzfestivals sowie als Gastmusiker oder Partner an der Seite von Musikern wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano, Grady Tate, Biréli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel auf. Mit dem Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel hat sich seit 2009 eine Zusammenarbeit entwickelt, die im Joscho Stephan & Helmut Eisel Quartett mündete. Im Jahr 2019 gründete Joscho Stephan zusammen mit Richard Smith und dem amerikanischen Gitarristen Rory Hoffman das Transatlantic Guitar Trio, das in Europa und den USA erfolgreich ist.[3] 


Hier eine Auswahl der Kompositionen, die Mitte Februar 2026 beim Düsseldorfer Label JazzSick Records auf CD & LP erscheinen werden.

Wupper Fado – A.Gillmann

Kind of smooth – A.Gillmann

Tango pour Claude – R.Galliano

Way of water – A.Gillmann

Oblivion – A.Piazzolla

Die nächsten Konzerte:  

01.01.2026 Acoustic Impulse Quartett

„Jazz zum neuen Jahr“ – Düsseldorf / Gerresheim

30.01.2026 Acoustic Impulse Trio- Bandfabrik Wuppertal

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Workoutpackage „rhythmische Notenlehre“

Im Rahmen eines „digital fellowship“ des Landes NRW habe ich insgesamt 10 Videotutorials aufgenommen, die sich mit dem Thema rhythmische Notenlehre beschäftigen. Diese Videos entstanden 2023 im Rahmen eines Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Die Tutorials sollen den Zugang und das Verständnis von einfachem bis schweren Notentext erleichtern. Gut geeignet auch für junge Musiker:innen mit Ambitionen in Richtung Musikhochschule… Ihr findet die Videos auf www.orca.nrw und auf YouTube.

 


Das neue Buch ist da… Infos dazu findet ihr in der Rubrik „Bücher & DVDs“

 


Rohema „Speed Stick“ und „Stick Control

Während des ersten Corona Lockdowns habe ich viel Zeit damit verbracht zu üben. Druck und Speed brauchen einen optimalen Rebound und ich war mit meinen Rebound überhaupt nicht zufrieden. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht an die letzten 10-15% Speed und Druck herankomme. Also habe ich viel experimentiert und mal völlig ohne Vorurteile alle möglichen Stockhaltungen ausprobiert. Der „Speed Grip“ hatte mit Abstand den meisten Rebound. Das war wie ein kleiner Schock. Ich dachte nur Hallo, was geht denn hier ab???Ich hab mich dann immer wieder mit diesem Grip beschäftigt und war begeistert von dem Druck und dem Speed, den ich damit erreicht habe. Die Breite eines normalen Stocks war allerdings ein echtes Hindernis. Und durch die Reibung bekam ich schnell Blasen an den Fingerinnenseiten. Ich hab dann weiter gespielt und die Finger getaped. Damit war ich das Blasenproblem los, aber wie gesagt, die Breite… Mittlerweile hatte ich schon einige Zeit mit dem Speed Grip verbracht und mir wurde immer klarer, dass das eine Idee mit Substanz ist. Also habe ich den Maik Hellinger von Rohema kontaktiert und ihm von meiner Idee erzählt. Er fand die Idee spannend und hat sich darauf eingelassen. Es folgten eine Reihe von Modellen, bis wir das richtige Holz- und die optimale Position für die Verschlankung gefunden hatten. Die Statik und Balance eines Stocks ist eine heikle Sache. Jede kleine Veränderung hat sofort Auswirkungen. Der „Speed Stick“ ist darauf abgestimmt, noch mehr Geschwindigkeit aus dem Schlagzeugspiel herauszuholen. Durch die spezielle Art der Stockhaltung, lässt sich fast automatisch mehr Druck ausüben und das Spiel wird schneller. Und man kann jederzeit zum normalen Grip wechseln, je nach Spielsituation.

                                  
Der „Stick Control“… Für Anfänger, aber auch fortgeschrittene Drummer ist es bei längeren Einsätzen und technisch schwierigen Passagen oft schwierig, die Haltung des Sticks beizubehalten. Rutscht der Drumstick aus der optimalen Position nach oben oder unten weg, fällt es schwerer die Kontrolle beim Spielen zu behalten. Der 5A Stick Control hat eine ringförmige Verdickung, genau an der Stelle des Trommelstockes, an der Daumen und Zeigefinger sitzen sollten. Durch diese subtile haptische Markierung findest du jederzeit die perfekte Position für deine Hand.
Schaut euch die verschiedenen Groove Videos auf YouTube an.